Alle Artikel mit dem Schlagwort: Frankfurt

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WIN | Je 1×2 Tickets für LARA SNOW live in Frankfurt und Berlin

LARA SNOW haben uns vom ersten Ton an begeistert. Bereits vor einer Weile hatten wir euch den Track „Sometimes it´s Enough im Mixtape vorgestellt, der durch das schnelle Tempo und die Mischung verschiedener Musikgenres einen ganz eigenen, wiedererkennbaren Sound entwickelt. Aber wer ist eigentlich die vermeintliche Dame, die sich auf den zweiten Blick als Duo entpuppt? LARA SNOW ist nämlich sozusagen eine Kunstfigur. Dahinter verbergen sich die beiden aus Tel Aviv stammenden Musiker Valery und Jonathan. Gemeinsam machen sie seit 2014 Musik. Zu viel wollen wir euch an dieser Stelle aber noch nicht verraten, denn kommende Woche folgt noch ein ausführliches Interview mit den beiden. Soviel aber schon einmal vorab: Bei LARA SNOW trifft ein Look zart wie Schnee auf laute bis wilde Elektro- und Punk-Elemente, dazwischen reichlich Hip Hop und Pop. Fast scheint es so als flirtet der Sound von MØ mit M.I.A. und Riot Grrrls-Mukke à la Bikini Kill. Dieses Spiel mit Kontrasten ist ebenso gewollt, wie kalkuliert. LARA SNOW geht es nicht darum, geradlinig zu sein. Worauf sie hinarbeiten, sind vielmehr bewusste Brüche mit den Konventionen, mit der Erwartungshaltung und …

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INTERVIEW |NEWMEN zur neuen EP FOND ON POND – „Uns reizt die Idee, uns auch einmal nonverbal zu artikulieren“

NEWMEN gehören schon seit einer ganzen Weile zu unseren musikalischen Lieblingen und das völlig unabhängig von etwaigen persönlichen Zwischenmenschlichkeiten, die da so herrschen mögen. Seit heute ist mit „FOND ON POND“ die brandneue EP unserer Frankfurter Lieblinge erhältlich – natürlich sowohl in digitaler Form als auch in Vinyl-Variante. Wir haben die Band kurzerhand zum Stelldichein gebeten und sie einmal genauer befragt, zur neuen Platte, dem Musikmachen im Allgemeinen und dazu, was wir in nächster noch so alles von den fünf erwarten dürfen. FOND ON POND ist nach Rush Hush und Quick Millions eure dritte große Veröffentlichung. Was erwartet uns auf dieser EP und inwieweit unterscheidet sie sich von den anderen beiden Platten? ,Fond on Pond‘ war zunächst nicht als EP geplant. Wir haben bereits ein komplettes neues Album aufgenommen, das im Frühsommer 2017 auch erscheinen wird. Irgendwann haben wir festgestellt, dass es Sinn machen würde, einige Songs aus dieser Session im Rahmen einer EP zu vereinen. Daraus entstand dann die Idee zu ,Fond on Pond‘. Im Unterschied zu unseren vorangegangen Veröffentlichungen kann man sagen, dass ,Fond on …

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WIN | Tickets für das Fair Fashion Forum „Blickwechsel Mode“ im Museum Angewandte Kunst FFM

Konsum ist ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Lebens – vor allem, wenn es um Mode und andere schöne Dinge geht. Aber zu welchem Preis? Längst sehen wir uns damit konfrontiert, dass die Ressourcen unseres Planeten endlich sind. Die jahrelange, oft uneingeschränkte Ausbeutung der Natur zeigt ihre ersten Auswirkungen. Klimawandel, Sturmfluten, schmelzende Polkappen. Die Liste ist lang, Dokumentationen darüber gibt es zu Genüge. Höchste Zeit, endlich umzudenken! Aber es sind nicht nur die ökologischen Aspekte, die ein ungutes Gefühl im Bauch hinterlassen. Auch die oft prekären Produktionsbedingungen in Billiglohnländern wie Indien und China sind inzwischen kein Geheimnis mehr. Einen erschreckenden Höhepunkt erreichte das unlautere Treiben 2013 mit dem Einsturz einer Fabrik in Bangladesch, die zahlreiche Arbeiter, darunter auch Kinder, damals das Leben kostete. Zum ersten Mal schien die westliche Welt nicht mehr die Augen verschließen zu können oder sagen wir besser, zu wollen. Wie lange der Effekt der Solidarität angehalten hat, das muss wohl jeder selbst für sich hinterfragen. Dokumentationen wie True Cost helfen aber sehr eindringlich gegen das Vergessen. In der Modebranche stößt das Prinzip Fast Fashion vielen …

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Interview mit Kerstin Görling von Hayashi | „Ich wähle Labels für die ich brenne.“

Bilder via Kerstin Görling / Hayashi Der Concept Store Hayashi zählt in Frankfurt zu den führenden Adressen für Designermode und Contemporary Fashion und bereicherte die Stadt schon lange bevor hier der Hype um das Textile entstanden ist. Besitzerin und Einkäuferin Kerstin Görling lebt und atmet Mode. Mit ihrem kleinen Reich nahe der Börse hat sie einen Ort geschaffen, der jedes Frankfurter Fashion-Herz auf Anhieb zum Schmelzen bringt. Neben einer großen Anzahl an etablierten High Street und Designlabels, wie Acne Studios, Marni, Philosophy und MSGM die Hayashi führt, sind Kerstin und ihr Team auch immer auf der Suche nach neunen Talenten. Ports 1961 und Vivetta sind nur zwei Brands, die seit dieser Saison das Angebot des Stores bereichern. Wir haben mit Kerstin gesprochen, über ihre tiefe Leidenschaft für Mode, ihre tagliche Arbeit als Einkäuferin und natürlich über das Verhältnis der Frankfurter zu Mode und Stil. Kerstin, was ist die Idee hinter Hayashi? Kannst du uns ein wenig über die Geschichte hinter dem Store erzählen? Meine Leidenschaft ist es, verschiedene Designer miteinander zu kombinieren, um so einen …

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Featured | adidas Tracksuit Day 2016 – Das Frankfurt Fotoshooting

Bilder: PR Am 6. November feierte adidas wieder den internationalen Tracksuit Day. Und das aus gutem Grund. Denn der Zweiteiler ist inzwischen fast schon so etwas wie der Oldtimer des Labels. Vor knapp 50 Jahren enterte der erste Tracksuit den globalen Markt und wurde, man mag es glauben oder nicht, nach einer waschechten deutschen Fußballlegende, Franz Beckenbauer, benannt. Es brauchte nicht lange, da trat die unifarbene Hose-Jacken-Kombi auch schon ihren großen Siegeszug an. In den 70ern mauserte sich das gute Stück zum markanten Trendteil und daran hat sich eigentlich bis heute nichts geändert. Inzwischen steht der Trainingsanzug längst nicht mehr nur noch in der Tradition klassischer Sportbekleidung. Vielmehr hat er sich über die Zeit hinweg zu einem waschechten Streetwear-Item gemausert, dass im Hip Hop genauso seinen festen Platz findet, wie am begehrten Körper von so manch bekanntem Starlet. Doch das wahre Fünkchen Credibility verdankt das adidas Key-Piece dann doch wohl auch ein Stück weit der Traumfabrik Hollywood selbst. Zum mafiösen Treiben italienischer Einwanderer gehört der Tracksuit längst als festes Element im Kleiderschrank und wahrscheinlich trägt …

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Events | Stilblüten Frankfurt. Zwischen Jubiläum, Mode, Kunst & Kultur

Man mag es heute kaum glauben, aber noch bis in die 70er und 80er Jahre hinein mischte meine beschauliche Heimat Frankfurt ordentlich mit im deutschen Modegeschehen. Nicht nur, dass in Offenbach alljährlich die größte Lederwarenmesse des Landes stattfand und auf dem Frankfurter Messe regelmäßig die neuesten und angesagtesten Stoffe und Textilien präsentiert wurden, auch die begehrtesten Pelzdesigner und Kürschner waren am Rande des Bahnhofsviertels ansässig. Doch es ist still geworden. Längst schaut die Republik viel lieber nach Berlin und auch München und Düsseldorf scheinen weitaus mehr Potenzial zu haben als die Mainmetropole. Die Stilblüten haben es sich zur Aufgabe gemacht, Mode und Stil zurück in die Stadt zu holen. Seit inzwischen 10 Jahren präsentiert die Messe an einem Wochenende im Jahr lokale sowie überregionale Designer und Labels – alle gebündelt an einem Ort und natürlich kann dabei auch fleißig geshoppt werden. Egal, ob Lederwaren von Labels wie KVINNA, Evelyn Toomistu oder ANGELA MIKLAS, Schmuck von Alexandra Baum oder Fremdformat, Accessoires von Kerbholz, Britta Manger oder von Jungfeld sowie natürlich allerlei Mode von Labels, wie Coco Lores, Charlotte am …

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Being an Art Subject | (Sturm-) Frauen in der Kunst

„Alle intellektuellen und künstlerischen Unterfangen, sogar Witze, ironische Bemerkungen und Parodien, schneiden in der Meinung der Menge besser ab, wenn die Menge weiß, dass sie hinter dem großen Werk oder dem großen Schwindel einen Schwanz und ein paar Eier ausmachen kann“, leitet Siri Hustvedt ihren aktuellen Roman „Die gleissende Welt“ provokant ein. Dahinter steht die Geschichte einer Frau, genauer gesagt einer Künstlerin, die es nach all den Jahren des Kampfes gegen die Strukturen der Kunstwelt satt hat, die Hegemonie patriarchaler Großkotzerei weiterhin einfach so hinzunehmen. Getrieben von ihrem Wunsch nach Anerkennung und Rache gegen ein System, dass sie scheinbar aufgrund ihres Geschlechts nicht ernst nimmt, lässt sie drei Männer ihre Werke unter deren Namen ausstellen – und mit einem Mal erhält ihre Kunst jene Aufmerksamkeit, nach der sie so lange gehechelt hat. Hustvedts Figur mag zwar ein durchaus zwiespältiger Charakter sein, schließlich ist hier auch die Familiengeschichte irgendwie nicht ganz unschuldig, und die Geschichte der Harriet Burden ist eine fiktive: Trotzdem thematisiert der Plot ein reales Phänomen, das die Kunstwelt seit jeher in zwei Lager spaltet und …