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ANHEDONIA | 5 Fragen an Regisseur Patrick Siegfried Zimmer

Den morgigen Donnerstag solltet ihr im Kalender schon einmal mit einem X versehen, denn ANHEDONIA „Narzismus als Narkose“ kommt in die Kinos. Der Debütfilm von Patrick Siegfried Zimmer handelt von der Emotionslosigkeit unserer Gegenwart und bringt sie mit einem Augenzwinkern als ein groteskes Schauspiel auf die Leinwand. „ANHEDONIA ist das satirische Bildnis einer hoffnungslos narzisstischen Spaßgesellschaft, die sich dem kapitalistischen Diktat der permanenten Selbstoptimierung unterwirft und zugleich auf der sehnsuchtsvollen Suche nach mehr Tiefe, Glück und Erfüllung im Leben in der Dunkelheit selbstkonstruierter Abgründe verzweifelt umherirrt“, so der in Hamburg lebende Regisseur, Musiker und Produzent Patrick Siegfried Zimmer. Durch die Reizüberflutung dieser Tage bis zum Kollaps getriggert, verkehrt sich der Hedonismus unserer Zeit im Film in Langeweile, Unerschütterlichkeit und Apathie – bevor er ins Bodenlose stürzt und zur Anhedonie wird. Der Begriff der Anhedonie stammt aus der Psychologie und bezeichnet eine mentale Symptomatik: die Unfähigkeit, Freude und Befriedigung zu empfinden. Ein Phänomen, das wir angesichts der zunehmenden medialen, digitalen, leistungs- und konsumorientierten Konzentration auf Selbstinszenierung, -optimierung und Work-Work-Balance tatsächlich beobachten können. Da die Handlung beim Zuschauer am besten ohne …