Alle Artikel mit dem Schlagwort: COS

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Dress me Monday | Schuluniform trifft Overknees

Overknee-Stiefel – MANGO (Variante in Lack hier) | Wollrock – COS | Strickpullover „Deborah“ – Acne Studios (Variante in Schwarz hier) | Kragen – Seulement en Detail Als Kind hatte ich einen ungemeinen Faible für Internatsgeschichten – vornehmlich solche aus dem englischen Raum. Unsere Stadtbücherei war damals voll mit den Geschichten der Zwillinge Hanni und Nanni oder der quirligen Dolly, die auf Burg Möwenfels zwar anfangs keinen leichten Start hat, dann aber gar nicht mehr weg will. Wie gerne wollte ich damals zeitweise selbst aufs Internat. Nur die Sache mit dem Zimmer teilen behagte mir so gar nicht. Das ist übrigens noch heute so. Später wurde die Passion für Mädchen-Abenteuer auf britischen Internaten dann durch einen tiefgreifenden Faible für Japan sowie – ja ich oute mich hiermit ganz offiziell als Nerd – Anime und Mangas. Noch cooler als die Mädels in den blauen Blazern waren nämlich die Powergirls mit den riesigen Kulleraugen und Matrosen-Ensembles. Mit Sailor Moon begann alles, es endete in detailliertem Insidertum und Importbestellungen aus Fernost. So unterschiedlich beide Welten auf den ersten …

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Outfit | Big in Japan

Neben meiner ausgeprägten Seelenruhe gibt es eine Sache, die mir mein Vater für das Leben mit auf den Weg gegeben hat: meine musikalische Prägung. Seit ich denken kann, reiht sich in unserem Haus Schallplatte an Schallplatte und Tonband an Tonband und seit ich mich mit meinen 14 oder 15 Jahren dafür zu interessieren schien, wurde ich einer gewissenhaften Schule unterzogen. Man legte Wert auf die richtige Unterweisung – denn wer auf diese Schallplatten vor langer Zeit nur Zugriff hatte, weil er als Seemann auf einem Frachtschiff arbeitete und so die DDR in Richtung Singapur und Japan verlassen konnte oder sich die Aufnahmen auf den Tonbändern mühsam im Westradio mitschnitt – der möchte diese Leidenschaft gerne weitergeben. Doch so sehr mein Vater damals als junger Mann den Schallplattenmarkt sondierte, eine einzige Schallplatte schaffte es niemals in seinen Besitz: Big in Japan seiner so geliebten Band Deep Purple. Deswegen stellte diese Platte wohl immer so etwas wie einen Heiligen Gral da, die goldene Farbe des Covers war hier also überaus passend. Ich erinnere mich nicht mehr in allen Einzelheiten daran, …

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Reading List meets Fashion Insights | Ein buntes Allerlei an News

Wir hatten ja versprochen nach der kleinen, unfreiwilligen Pause in dieser Woche wieder hoch motiviert für mehr Input auf habits zu sorgen und vor allem all den vielen spannenden bis relevanten Dingen, die derzeit in der Welt so vor sich gehen, entsprechend Platz zu bieten. Dabei gehen Mode und Weltgeschehen dieses Mal sozusagen Hand in Hand. Oder anders ausgedrückt: „Reading List“ und die „Fashion Insights“ heute eine kleine Liaison ein und bieten – wie die Überschrift schon sagt – ein buntes Allerlei aus beiden Sphären. Ist ja ohnehin kein Muss beides stets getrennt voneinander zu behandeln. Schließlich steckt in all dem textilen Zauber manchmal weit mehr als nur der schöne Schein, wohingegen auch der Blick auf die Welt nicht immer nur Kritik beinhalten muss.  Aber sehr am besten selbst: #1 Ein Hoch auf Hillary! In den USA ist der offizielle Startschuss für den Wahlkampf gefallen und selten hat die Welt wohl so gebannt auf das Geschehen in Übersee geblickt. Während Donald Trump seiner Rolle als politischer Marktschreier auch beim Parteitag der Demokraten gerecht wurde und …

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Shopping | In the Mood for Totes

„Dry Clean Only“-Bag von Anya Hindenmarch via Farfetch | Heart Tote von Sonia by Sonia Rykiel via Edited | Ekta Print Tasche von Marni via Farfetch | Love Tote von Red Valentino via LuisaViaRoma | Pinkfarbene Tiger-Bag von Kenzo via Farfetch Puh, diese Woche ist wirklich an uns vorbeigesaust und irgendwie können Lola und ich es noch gar nicht richtig glauben, dass es schon wieder ganze sieben Tage her ist, seit wir im hochsommerlichen Berlin die lang ersehnte Reunion feiern. Kaum zurück im Frankfurt, fegte mich aber auch schon der Alltag über den Haufen. Dank einiger Projekte und Deadlines beim doppelten L, war es diese Woche ungewohnt ruhig hier auf habits. Dafür erst einmal ein dickes Sorry an euch! Kurz vorm Wochenende wollen wir uns dann aber doch noch einmal fix zurückmelden. Schließlich ist in der Welt so viel auf einen Schlag zusammengekommen, dass wir gar nicht wirklich wissen, wo wir anfangen sollen. Spätestens zum Start der nächsten Woche gibt´ s deshalb auch noch einmal einen kleinen News-Rundumschlag. Versprochen! Jetzt lassen wir bei einem verhältnismäßig leichten Thema aber erst …

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Outfit | Mohnblumen im Juli

Oder sollte ich lieber festhalten: „Kornblumen im Juli“? Wie dem auch sei, wenn die Fashion Week in Berlin vorbei zieht, geht ein geflüstertes, aber doch gut hörbares Aufatmen durch die Reihen der Redaktionen, Journalisten, Blogger, Influencer – und ja, auch der PR-Agenturen. In der vergangenen Woche ging meine erste Fashion Week auf der anderen Seite über die Bühne, eine Premiere hinter den Kulissen von Shows und PR. Bisher war ich immer selbst für die Berichterstattung für (damals) Supreme Mag und natürlich auch habits vor Ort gewesen, sah eine Vielzahl von Präsentationen, interviewte Designer vor den Shows und tippte Artikel über Artikel. Dieses Mal aber erlebte ich das Spektakel aus der gegenüberliegenden Perspektive, sah welche unsichtbaren Fäden in der Hand gehalten werden mussten und was es bedeutet, solch ein Event vor- und nachzubereiten. Trotz alledem wurden die Abende nach Feierabend gerne doch immer länger, ob nun dank den fulminanten Präsentationen von Odeeh und William Fan oder Sundowner und Party. Da das übliche Tagesgeschäft natürlich dennoch gewuppt werden musste, war diese Modewoche für mich wohl die intensivste seit jeher. …

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Outfit | The German Riviera

Ein einziger Tag kann manchmal eine ganze Insel sein. Eine spontane Entscheidung, ein Nachmittag im Regen abseits des Üblichen, tolle Gespräche und das Gefühl, so langsam in der Stadt anzukommen, die so groß und unbezwingbar wirkt, dass man sie niemals „Zuhause“ nennen könnte. Ein Fingerschnipp und alles kann anders sein. Da ist der Schleier der Angst abgelegt, der sich kurz zuvor noch in der Routine verhakt hatte, und der Blick ist nicht länger getrübt, neue Perspektiven mischen sich unter die althergebrachten. Es muss also gar keine große Reise sein, kein Wochenendtrip ans Meer oder den See, manchmal genügen auch Kleinigkeiten, die das gewohnte Umfeld zur persönlichen Riviera werden lassen. Der passende Look kann zusätzlich für das gewisse Siesta-Feeling sorgen. Espadrilles, so wie diese hier des Frankfurter Labels Lika Mimika, sind wahrscheinlich der Sommerschuh schlechthin, da die leichte Bast-Sohle Assoziationen an die spanische Küste, Strohhüte und Sonne wachwerden lässt. Dazu trage ich den Fund des vergangenen Wochenendes schlechthin – denn beim Spazieren gehen schadet auch ein kurzer Abstecher zum Voo Store nicht. Da dort gerade auch …

Trendwatch Denim

Trendwatch Denim

Denim-Shirt Future – Black Velvet Circus | Latzkleid – H&M | rosafarbener Denim-Rock – Topshop | gestreifte Latzhose – Topshop | lachsfarbene Jeansjacke – WEEKDAY | ärmelloses Denim-Shirt – Marques´ Almeida via Farfetch | Tasche – Stella McCartney via Net-a-Porter Eigentlich bin ich grundsätzlich ja eher skeptisch, wenn es um den exzessiven Umgang mit Denim geht. Selbst habe ich aus purer Überzeugung praktisch meine gesamte Teenagerzeit über keine Jeans angerührt. Wieso kann ich mittlerweile nicht einmal mehr sagen. Erst in den 20ern wurde das schlichte aber schmucke Beinkleid wieder interessant und inzwischen trage ich es sogar wieder ganz gerne, sieht man in Jeans doch gleich einmal ungemein lässig aus. Einer der Gründe, warum es mich aber auch heute noch eher zu Rock, Kleid und Co. treibt, liegt definitiv darin begraben, dass es meiner Ansicht nach nur wenige Jeanshosen gibt, die wirklich bequem sind. Sitzen sie gut, kneifen sie meistens und hat sich das schließlich eingependelt, sind sie in der Regel ausgelutscht und formen gerne auch mal einen Windel-Po. Umso mehr erscheint es mir als unerklärliches …