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Dress me Monday Miami Vice

Dress me Monday | Miami Vice meets Mentos

Blazer Dress – Zara | Ohrringe – Zara | Korbtasche – Zara | Schuhe – Mango (ähnliche hier und hier) Irgendwo zwischen Raffaello-Lady und 90er Jahre Mentos-Girl bewegt sich der Look oben. Ach ja, und eine Portion Miami Vice ist auch dabei – Schulterpolster sei Dank. Was uns in modischer Hinsicht gefällt, wird in der Regel nicht von aktuellen Trends bestimmt, sondern mindestens auch durch unsere eigene, ästhetische Wahrnehmung geformt mittels persönlicher Erinnerungen und Assoziationen. Anders ausgedrückt: Während Designer wie Retailer im Sommer 2017 ganz nüchtern vom Comeback der 80er in der Mode sprechen, sitze ich gedanklich wieder als kleines Mädchen vorm TV, bewundere die pastellfarbenen Anzüge der saucoolen Ermittler Sonny Crockett und Ricardo Tubbs, die im sonnigen Miami Abenteuer erleben und summe zwischendrin jenen Werbe-Jingle, der mir jetzt so viele Jahre später wieder glasklar im Ohr nachklingt. Ja, damals war irgendwie alles leichter. Um die großen und kleinen Probleme des Alltags zu bewältigen, genügte ein schlichtes Bonbon, das gleichzeitig auch für frischen Atem sorgte, Werbung machte noch Spaß, Kerle hatten schönere Föhnwellen als die Damen um …

Inspiriert vom Runway_habits

Dress me Monday | Vom Laufsteg inspiriert. GANNIs Businessfrau

Hierzulande lässt sich der Frühling temperturtechnisch noch nicht einmal erahnen, da dreht sich in der Modewelt schon wieder alles um den kommenden Herbst/Winter. Eigentlich gar nicht so schlecht, denn so schön die aktuellen Sommerlooks, die allmählich in den Läden eintrudeln, auch sein mögen, sie erweisen sich als echte Stimmungskiller, wenn sie von der Stange am Ende doch auf direktem Weg und ungetragen in den eigenen Schrank wandern. Lassen wir uns also besser von dem inspirieren, was sich die Designer, genauer gesagt die kreativen Köpfe hinter unserem liebsten Dänemark-Export GANNI, für die Saison nach Sommer, Sonne, Sonnenschein für uns ausgedacht haben. Unter dem Claim #lovesociety wurde es bei der Show des Labels vor Kurzem gefühlt politisch. Liebe statt Hass und Wut, so die Message. Das alles visualisiert durch reichlich Rüschen und Herzchen. Zugegeben, das allein haut uns noch nicht vom Hocker und steht in seiner Argumentation wohl eher auf wackeligen Beinen. Schließlich stellt sich schlussendlich die Frage, wie all die „Süßheit“ angesichts aktueller politischer Querelen eigentlich helfen soll. Ich fürchte fast das umstürzlerische Potenzial wäre ebenso …