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Music Friday | Frøkedal

Es ist Freitag und wie ihr schon wisst, eignet sich der unserer Meinung nach ganz hervorragend dazu, viel fröhliche und schöne Musik zu konsumieren. Letzte Woche hat Laura ein beschwingtes Mixtape mit so tollen Künstlern wie Freja, Molly Nilsson und Jaakko Eino Kalevi abgeliefert. Heute bin ich an der Reihe und ihr wusstet es vielleicht noch nicht, aber meine Spezialität ist das Aufspüren von Newcomern und Geheimtipps. Dank meines Jobs beim SUPERIOR MAGAZINE sitze ich da praktischerweise ohnehin an der Quelle und habe ständig alle Augen und vor allem Ohren offen. So steht also auch dieser Freitag im Zeichen einer Newcomerin, obwohl das nur die halbe Wahrheit ist.

Die norwegische Musikerin Frøkedal, die ich euch heute vorstellen möchte, hat nämlich schon eine längere Musikgeschichte hinter sich. Bis vor zwei Jahren war sie noch Mitglied der Band Harrys Gym, bis dato eine der innovativsten und einflussreichsten Bands Norwegens. Als die Band zerfiel, begab sich Anne Lise Frøkedal auf ihre persönliche, musikalische Suche, auf der sie viele befreundete klassische Musiker begleiteten. Das Ergebnis ist ihr Solo-Projekt Frøkedal – schwebender Pop mit Elementen traditioneller norwegischer Volksmusik und Electro.

Mit ihren Stücken führt uns Frøkedal durch den tiefen skandinavischen Wald, vorbei an riesigen Farnen, Bäumen und klaren Bächen, über sonnenbeschienene Wiesen und weichen moosigen Untergrund. Ihre Songs strahlen trotz ihrer gewissen Kälte eine wohlige Atmosphäre aus, die uns wunderbar gegen den momentanen Spontan-Einbruch des Herbstes wappnet.

Frøkedal an und Augen zu; so schlimm ist die bevorstehende Jahreszeit mit der passenden Musik doch gar nicht. Ein Album von der Norwegerin wird es übrigens auch bald geben – wir freuen uns schon jetzt!

Ihre neue EP „I See You“ mit vier wundervollen Songs ist am vergangenen Freitag, den 4. September, erschienen.

Kategorie: Listen

von

Lola Fröbe

Das Köpfchen voller Mode – und dennoch Köpfchen? Eine Selbstverständlichkeit für die Dame, die seit jeher einen Hang zur Polarität kultiviert. Girlpower und Understatement sind die partners in crime. Lola kann sich mit den aktuellen Ready-To-Wear-Kollektionen ihrer skandinavischen und französischen Idole genauso stundenlang zufrieden aufhalten wie im Buchladen um die Ecke. Das Fräulein liebt Kopenhagen und Kafka, hat eine Schwäche für Männermode und schmissige Musikhits, ist aber auch für Kunst und Kitsch zu haben.

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