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Music Friday | Das „Feel Good“-Mixtape

Es gibt sie, diese Tage und Wochen, an denen man vollkommen bei sich selbst ist, jede Faser des Körpers im Einklang mit dem Geist ist und man sich einfach nur gut fühlt. Dort wo normalerweise vielleicht Unzufriedenheit oder Verbitterung einen Tisch reserviert haben, sind Plätze frei geworden und laden solche gern gesehenen Gäste wie Unbekümmertheit, Spaß, Euphorie und Selbstzufriedenheit ein. Von genau dieser Tiefenentspannung bin ich derzeit randvoll ausgefüllt, schlendere lächelnd durch die Gegend, komme einfach so immer mal wieder zufällig auf der Straße oder in der U-Bahn mit meiner Umwelt ins Gespräch (von der man sich von Zeit zu Zeit ja doch allzu gerne abkapselt) und plappere fröhlich über Gott und die Welt.

In diesem Modus bietet sich natürlich das passende „Feel Good“-Mixtape an. Und was wäre da angemessener als ein Mix aus neuen Hits und alten Favoriten. Ganz so wie ein Freund und ich gestern im Büro feststellen mussten, als „Bittersweet Symphony“ aus den Lautsprechern dröhnte. Ich war gerade mal zu einem schlichten „Hach!“, begleitet von einem versonnenen Schmunzeln fähig, was er mit einem verständnisvollen Nicken erwiderte. Kurz darauf einigten wir uns, dass dieser Song einfach immer richtig ist, genauso wie die so oft unterschätzten The XX oder die großartigen Arcade Fire. Deren Dokumentation „The Reflector Tapes“ werde ich mir übrigens heute Abend nach Feierabend zu Gemüte führen – whoop whoop.

In diesem Sinne: Go with the flow!


Beirut – No No No


HONNE – Coastal Love


Arcade Fire – Afterlife


Seabear – Arms


De Jeugd Van Tegenwoordig – Manon


Lil‘ Kleine & Ronnie Flex – Drank & Drugs


Maroon 5 – Sunday Morning


The Verve – Bittersweet Symphony


Spoon – The Way We Get By


FFS – Call Girl


Romano – Köpenick


Tocotronic – This Boy Is Tocotronic

Kategorie: Listen

von

Lola Fröbe

Das Köpfchen voller Mode – und dennoch Köpfchen? Eine Selbstverständlichkeit für die Dame, die seit jeher einen Hang zur Polarität kultiviert. Girlpower und Understatement sind die partners in crime. Lola kann sich mit den aktuellen Ready-To-Wear-Kollektionen ihrer skandinavischen und französischen Idole genauso stundenlang zufrieden aufhalten wie im Buchladen um die Ecke. Das Fräulein liebt Kopenhagen und Kafka, hat eine Schwäche für Männermode und schmissige Musikhits, ist aber auch für Kunst und Kitsch zu haben.

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