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Music Friday | Das „Lazy Mood“-Mixtape

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Was ist das bloß mit dem Wetter und mir? Kaum sinken die Temperaturen nach unten und die Sonne versteckt sich hinter den Wolken, verwandle ich mich von der rasenden Reporterin zum waschechten Faultier, das am liebsten gar nicht aus dem Bett oder vom Sofa kriechen möchte. Sicher, der Jetlag tut in dieser Angelegenheit sicher sein Übriges. Denn während vernünftige Menschen sich einen Tag Zeit nehmen, um nach einem Transatlantikflug erst einmal wieder im Alltag anzukommen, ist dieses Dame schnurstracks wieder auf die Arbeit gesprintet und damit blindlings in die Müdigkeit hinein.

Für das Wochenende steht bei mir deshalb wohl weniger der Party-Marathon auf dem Plan als vielmehr der ultimative Einkuschelmodus – nicht zuletzt, weil auch der Herzmann endlich von den Studioaufnahmen im fernen Spanien wieder daheim eintrudelt. Es wird also reichlich ausgeschlafen, festlich geschlemmt und bei heimischen DVDs sicher auch die ein oder andere Flasche Wein geleert werden. Fehlt zum perfekten Start in die Wohlfühlidylle eigentlich nur noch eines: Richtig, Musik! Der richtige Soundtrack macht das Leben nämlich nur grundsätzlich intensiver und bunter, sondern manchmal eben auch einfach einen Tick bequemer – und pünktlich zum gefühlten Herbstbeginn tummeln sich bei Lola und mir, softe Töne in der Playlist.

In diesem Sinne: Musik ab!


Malakoff Kowalski – How I think of you


Coco Rosie – Lost Girls


Grimes – Dream Fortress


Cat Power – 3,6,9


Shura – Touch


L´aupaire – I Would Do It All Again


The Beatles – I Want You (She´s so Heavy)


Tocotronic – Prolog


TRÜMMER – Wo ist die Euphorie


Die Goldenen Zitronen – Wenn ich ein Turnschuh wär

Kategorie: Culture, Listen

von

Laura Sodano

FOUNDER & EDITOR IN CHIEF // Lebe lieber ungewöhnlich // Mode. (Pop-)Kultur. Feminismus. Für die einen Schizophrenie par exellence, für diese Dame aber ganz normaler Alltag. Frei nach dem Motto, Gegensätze ziehen sich an, verzücken Laufstegbilder und Editorial Shoots Laura ebenso wie die 100. Neuauflage eines Susan Sontag Essays. Bücher und Mode sind ihre Schwäche, Film, Kunst und Kultur das Terrain auf dem sie heimisch ist. Die gebürtige Frankfurterin redet oft schneller, als andere denken. Sprache ist ihr Medium. Das nuancierte Spiel mit Wörtern ihre Waffe. Selten steht das Gedankenkarussell mal still. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist das Notizbuch ihr ständiger Begleiter.

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