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Mehr als nur Vorfreude auf den Advent | Der KvisKalender

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Seit Sonntag brennt die erste Kerze auf dem Kranz. Die Adventszeit wäre damit offiziell eingeläutet. Was aber mindestens genauso zu Plätzchen backen und Co. gehören die obligatorischen 24 Türchen. Der KvisKalender wäre in diesem Zusammenhang schon einmal eine ganz besondere Variante.

Advent, Advent… ein Lichtlein.. bla, bla, bla. Ehrlich gesagt, ist mir der allgemeine Hype um die Vorweihnachtszeit seit jeher suspekt gewesen. Kaum nähert sich der Dezember und es brennt die erste Kerze auf dem Kranz, scheint so mancher in Panik zu verfallen. Geschenkekauf, Weihnachtsfeiern, Plätzchen backen und so weiter und so weiter. Was ursprünglich mal als die besinnlichste Zeit des Jahres galt, wird heute von vielen als todernste und nicht minder stressige Angelegenheit betrachtet. Dabei möchte ich an dieser Stelle einmal behaupten, dass auch für besonders motivierte Adventsstreber hier kein Orden winkt. Ihr dürft mich an dieser Stelle als Grinch bezeichnen, ich persönlich aber verweigere mich seit Jahren diesem künstlich geschaffenen Stress so konsequent wie möglich und bin damit auch ziemlich glücklich. Eine Sache darf dann aber trotzdem auch bei mir nicht fehlen: der obligatorische Adventskalender. Der gehört nämlich seit Kindertagen zur festen Tradition.

In diesem Jahr wird sich zum altbekannten Schoko-Modell – ja ich bin leicht zufriedenzustellen – noch ein weiterer Kalender gesellen, über den ich vor einigen Tagen gestolpert bin und der auch gleich noch einer ganz anderen Leidenschaft von mir gerecht wird. Der KvisKalender bietet zur Abwechslung nämlich einmal nicht Produkte en masse oder kulinarische Gaumenfreuden in Hülle und Fülle. Hier geht es hinter 24 Türchen um Futter für den Geist. Es geht darum, Rätsel zu lösen, alleine oder mit Freunden zu knobeln und dabei das Jahr Revue passieren zu lassen – und das völlig interaktiv. Die Fragen trudeln nach Anmeldung per Email ein, die Lösung wird auf dem zuvor zugeschickten Poster vermerkt. Am Ende lockt ein toller Gewinn – aber nur, wenn man das Lösungswort gefunden hat. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum es sich lohnt, die 15 Euronen für den KvisKalender springen zu lassen. Wie bereits in den Vorjahren unterstützt das Team auch 2016 wieder die Berliner Kältehilfe und spendet einen Anteil der Einnahmen aus dem Kalenderverkauf. Spätestens dafür gehören beide Daumen anerkennend in die Höhe gereckt.

Und so braucht es am Ende manchmal eben doch nicht viel, um die innere Vorfreude wieder anzukurbeln. Teure, aufwendige Adventskalender mögen zwar schön sein. Ob sie aber so viel Spaß machen wie die kleine Knobelei am Morgen, das wage ich dann doch zu bezweifeln. Wer aber trotzdem auf Süßes nicht verzichten will, der hängt einfach einen hübschen selbst gemachten Kalender daneben. So wären dann auch in gewisser Weise zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

* In freundlicher Zusammenarbeit mit KvisKalender *

Kategorie: Interior, Look

von

Laura Sodano

FOUNDER & EDITOR IN CHIEF // Lebe lieber ungewöhnlich // Mode. (Pop-)Kultur. Feminismus. Für die einen Schizophrenie par exellence, für diese Dame aber ganz normaler Alltag. Frei nach dem Motto, Gegensätze ziehen sich an, verzücken Laufstegbilder und Editorial Shoots Laura ebenso wie die 100. Neuauflage eines Susan Sontag Essays. Bücher und Mode sind ihre Schwäche, Film, Kunst und Kultur das Terrain auf dem sie heimisch ist. Die gebürtige Frankfurterin redet oft schneller, als andere denken. Sprache ist ihr Medium. Das nuancierte Spiel mit Wörtern ihre Waffe. Selten steht das Gedankenkarussell mal still. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist das Notizbuch ihr ständiger Begleiter.

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