Interior, Look
Kommentare 1

Interior | Fernweh

Fernweh_Interior habits

Makramee-Blumenhalter Pink – via Etsy | Makramee-Blumenhalter Blau via Etsy | Krug aus Apulien via Süper Store | Aquarell-Keramik-Teller von Suite One Studio | Tasse von H&M | Ombré Teppich von Urban Outfitters | Mahagoni Kerze von H&M | handgewebter Wandteppich via Etsy | türkisches Kelim Kissen via Etsy | markokkanischer Lederpouf via Etsy

Eigentlich könnte ich fast schon die Uhr danach stellen. Kaum wird mir der eigene Alltag zu viel, beginne ich mich, nach der Ferne zu sehnen. Während sich dann auf meinem Schreibtisch das Chaos in seiner vollen Pracht ausbreitet und mein Email-Postfach untermalt von Dauer-Ping-Geräuschen praktisch von Minute zu Minute voller wird, ertappe ich mich in solchen Phasen regelmäßig dabei, wie ich gedankenverloren auf dem Bildschirm starre und mit dem Kopf eigentlich längst ganz woanders bin. Jetzt im Flieger nach New York, um schon ein paar Stunden später durch Williamsburg oder durch Manhattan zu schlendern. Ab nach Thailand, wo einen das pure Glück in Form malerischer Strände erwartet. Kaffee schlürfen in Paris, wunderbaren Fisch essen in Stockholm oder endlich einmal ein richtiges Abenteuer wagen und den Orient auf dem Rücken eines Kamels entdecken. Hach ja, die Liste ist lang und hat vor allem in den letzten zwei Jahren ordentlich Zuwachs bekommen. Es ist aber auch zu leicht. Schließlich sind den Schwärmereien keine Grenzen gesetzt – der tatsächlichen Realisierung aber leider schon. Und spätestens, wenn ich beim täglichen Gang durch den Frankfurter Hauptbahnhof wieder verstohlen auf jenes Gleis schiele, an dem der ICE Richtung Paris schon bereit steht und den dringenden Impuls verspüre, dort jetzt einfach einzusteigen, weiß ich: Es ist höchste Eisenbahn endlich wieder einmal einen Gang runterzuschalten.

Doch was tun, wenn das Konto nicht gerade nach Urlaub schreit und auch die freie Zeit noch in weiter Ferne liegt? Richtig, man holt sich wenigstens ein Stück davon nach Hause. Ein, zugegeben, ziemlich kleiner Trost, aber auf die Schnelle dafür umso effektiver. Im Moment hat es mit vor allem das Knallig-Bunte des Orients so richtig angetan. Kelimkissen und -teppiche, Makramee-Halter für meine Pflanzen, marokkanische Poufs auf cognacfarbenem Leder, Wandteppiche, Schalen auf Korb, selbstgetöpferte Keramikschalen, -teller und -tassen. Ich kann gar nicht aufhören, das Netz nach immer neuen Schätzchen zu durchstöbern. Vor allem Plattformen, wie Etsy und Dawanda, die mir bisher eigentlich immer zu unübersichtlich waren, nähren meinen aktuellen Crush mit den schönsten Stücken und Farben. Und während sich meine Wohnung allmählich vom Arbeitsplatz wieder in ein richtig muckeliges Wohlfühlparadies verwandelt, wurde auch das Sparschein mit ein paar Euros gefüttert. Damit die Träumerei vom Süden und anderen Kulturen so schnell wie möglich auch endlich einmal wieder in die Tat umgesetzt werden kann.

#1 Terrazzo-Arbeitsplatten “Confetti” von OK Design
#2 Terrazzo-Tisch von Tambur Stockholm
#3 Teppich “Maude” von Urban Outfitters
#4 Marokkanischer Boucherouite Teppich von LoomAndField via Etsy
#5 Türkischer Kelim-Teppich von LoomAndField via Etsy
#6 Kelim-Teppich “Hana” von Urban Outfitters
#7 Kelim-Teppich “Elmas” von Urban Outfitters
#8 Korbsessel von Dast
#9 Kelim-Kissen von LoomAndField via Etsy
#10 Keramik-Punkteteller von Das Tropenhaus
#11 Kännchen von Ferm Living via Kauf dich Glücklich
#12 Kaktus-Vase via Westwing
#13 Korbschalen von Dast
#14 Wandbild Monstera #2 von LEEMO via Junique
#15 Kaktus-Poster von typealive via Junique
#16 Schale von House Doctor via Kauf dich Glücklich
#17 Teller von House Doctor via Kauf dich Glücklich

Kategorie: Interior, Look

von

Laura Sodano

FOUNDER & EDITOR IN CHIEF // Lebe lieber ungewöhnlich // Mode. (Pop-)Kultur. Feminismus. Für die einen Schizophrenie par exellence, für diese Dame aber ganz normaler Alltag. Frei nach dem Motto, Gegensätze ziehen sich an, verzücken Laufstegbilder und Editorial Shoots Laura ebenso wie die 100. Neuauflage eines Susan Sontag Essays. Bücher und Mode sind ihre Schwäche, Film, Kunst und Kultur das Terrain auf dem sie heimisch ist. Die gebürtige Frankfurterin redet oft schneller, als andere denken. Sprache ist ihr Medium. Das nuancierte Spiel mit Wörtern ihre Waffe. Selten steht das Gedankenkarussell mal still. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist das Notizbuch ihr ständiger Begleiter.

1 Kommentare

  1. Urlaubsmäßige Zusammenstellung. Da freut man sich auf den bevorstehenden Strandbesuch. Sonne Sand und Meer. Schöne Grüße Henry ;-)

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *