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Featured | adidas Tracksuit Day 2016 – Das Frankfurt Fotoshooting

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Am 6. November feierte adidas wieder den internationalen Tracksuit Day. Und das aus gutem Grund. Denn der Zweiteiler ist inzwischen fast schon so etwas wie der Oldtimer des Labels. Vor knapp 50 Jahren enterte der erste Tracksuit den globalen Markt und wurde, man mag es glauben oder nicht, nach einer waschechten deutschen Fußballlegende, Franz Beckenbauer, benannt. Es brauchte nicht lange, da trat die unifarbene Hose-Jacken-Kombi auch schon ihren großen Siegeszug an. In den 70ern mauserte sich das gute Stück zum markanten Trendteil und daran hat sich eigentlich bis heute nichts geändert. Inzwischen steht der Trainingsanzug längst nicht mehr nur noch in der Tradition klassischer Sportbekleidung. Vielmehr hat er sich über die Zeit hinweg zu einem waschechten Streetwear-Item gemausert, dass im Hip Hop genauso seinen festen Platz findet, wie am begehrten Körper von so manch bekanntem Starlet. Doch das wahre Fünkchen Credibility verdankt das adidas Key-Piece dann doch wohl auch ein Stück weit der Traumfabrik Hollywood selbst. Zum mafiösen Treiben italienischer Einwanderer gehört der Tracksuit längst als festes Element im Kleiderschrank und wahrscheinlich trägt ihn keiner so überzeugend, wie Henry Hill (Ray Liotta) in Good Fellas. Seit Kurzem gesellt sich dann auch noch das Art House Kino dazu. Farblich passte der Tracksuit wohl noch nie schöner ins Interieur, als wie bei Wes Andersons Klassiker „Die Royal Tennenbaums“.

Für Frankfurt, das neben München, Hamburg und natürlich Berlin zu den key cities von adidas zählt, entwickelte unser liebstes Sportswear- und Sneakerlabel eine ganz besondere Idee. Key City Manager Christian Neureuther bat zusammen mit den stadtbekannten Fotografinnen Nada Lottermann und Vanessa Fuentes eine kleine aber feine Auswahl an Frankfurter Szeneleuten aus den Bereichen Kunst, Lifestyle, Design und Fashion für ein ganz besonderes Fotoshooting vor die Linse. Andrew Warhola, Stephan Braubach, Kristina Suvarova, Jenny Sulzmann und Elena Lampropoulou haben uns nicht nur ihre favorisiertes Tracksuit-Modell vorgestellt, sondern nehmen uns gleich auch noch mit auf eine kleine Tour durch die Frankfurt, jenseits der bekannten Klischees.

Egal, ob in unmittelbarer Nähe zum 25h Hotel by Levi´s, dem Pastrami-Restaurant Maxie Eisen oder dem wunderbaren Concept-Store The Listener, hier geht es um die schöne und manchmal etwas verrückte Seite Frankfurts, an der oft nichts mehr an das graue Bild der vermeintlichen Bankenmetropole erinnert.

habitsmag_adidas Tracksuit Day FFM_©LottermannFuentes_01

Jenny Sulzmann und Andrew Warhola haben uns exklusiv einen kleinen Einblick gegeben, wie ihr tägliches Leben in Frankfurt aussieht, was ihre liebsten Orte sind und wie sie grundsätzlich zu der Stadt stehen, die nach außen hin oft so anders wahrgenommen wird, als sie wirklich ist.

habits: Was hast du gedacht, als adidas wegen des Tracksuit Day auf dich zukam?

Andrew: Das erste, was ich mit dem Tracksuit-Day verbunden habe, war der Gedanke daran, meinen liebsten Tracksuit an diesem besonderen Tag vorzustellen.

Jenny: Beim ersten Gedanken an das geplante Shooting musste ich unweigerlich daran denken, wie fotoscheu ich eigentlich bin.

habits: Wofür steht adidas für dich im Allgemeinen?

Andrew: adidas steht meiner Meinung nach mittlerweile für soviel mehr als nur Sport. Die Marke steht mindestens genauso auch für Innovation, Fashion, zeitlose Pieces, Funktionalität und aktuelle Trends. Ein echter global Player eben.

Jenny (lacht): Der Stil von Adidas ist sehr sportlich. Meiner ist dagegen eher das komplette Gegenteil.

habits: Das Shooting sollte auch die Stadt auf besondere Weise mit einbeziehen. Was macht Frankfurt für dich aus? Was ist das Besondere an der Stadt?

Andrew: Frankfurt ist das pulsierende Finanz-Herz Europas. Darüber hinaus weist die Stadt aber so unheimlich viele andere Facetten auf, egal ob in Form exquisiter Restaurants, wie dem Stanley Diamond oder roughen Off-Locations, wie der Hafenstraße. Mein Shooting war im aufblühenden Bahnhofsviertel, das besonders bei der jüngeren Generation beliebt ist.

Jenny: Ich bin in Frankfurt geboren, war aber schon immer sehr viel auf Reisen und lebte zwischenzeitlich auch schon am anderen Ende der Welt. Trotzdem ist und bleibt Frankfurt für mich meine Heimatstadt – sie ist gefährlich, schön und ehrlich… Mein Shooting fand im Concept Store „The Listener“ statt, der im relativ neuen MA* Komplex liegt.

habits: Hast du einen Lieblingsort in Frankfurt?

Andrew: Einen? Da gibt es definitiv mehrere. Ich mag das Oosten, von dem auch man den Blick auf die Skyline Frankfurts genießen kann. In der Nähe ist außerdem ein schöner Park, der perfekt ist, um Sport zu treiben …um nur zwei Beispiele zu nennen.

Jenny: Ein paar Brücken, die über den Main führen bieten im Morgengrauen und abends einen wunderschönen Ausblick. Dort gehe ich gerne mit meinem Hund Azur spazieren.

habits: Und dein liebstes Viertel?

Andrew: Mein Lieblingsviertel ist und bleibt das Bahnhofsviertel. Nirgendwo lassen sich besser die vielfältigen Facetten der Stadt finden!

Jenny: Ich mag Sachsenhausen, weil ich dort aufgewachsen bin. Ansonsten bin ich aber auch gerne im Gallus oder dem Bahnhofsviertel. Ich brauche immer Action und Leben um mich. Außerdem wohnt mein halber Freundeskreis hier.

habits: Und zu guter Letzt: adidas und Frankfurt gehört für mich zusammen, weil…?

Andrew: adidas ist ein wichtiger Global Player und die einzige Marke, die perfekt den Spagat zwischen hoher Funktionalität und kreativem Design schafft. Das psst von daher gut zu Frankfurt, als die Stadt als einzige in Deutschland den Begriff „City“ wirklich verdient hat – und das nicht zuletzt dank der hiesigen Skyline und dem aufblühenden Nachtleben.

Jenny: adidas und Frankfurt da kommen mir direkt Sneaker in den Kopf… und Sneaker passen ja bekanntlich zu allem (lacht).

habitsmag_adidas Tracksuit Day FFM_©LottermannFuentes_16

adidas feiert die Kombination aus Gemütlichkeit und Fashion jährlich im Rahmen des Tracksuit Days. Weltweit gehört die Stadt zu den einflussreichsten Brands im Bereich Sports- und Streetwear und ist in mehr als 24 Großsstädten zu finden, darunter Paris, London, Zürich, Wien, Barcelona, New York, L.A., Tokio und Shanghai.

–In freundlicher Unterstützung durch adidas –

Kategorie: Fashion, People

von

Laura Sodano

FOUNDER & EDITOR IN CHIEF // Lebe lieber ungewöhnlich // Mode. (Pop-)Kultur. Feminismus. Was für die einen nach Schizophrenie par exellence klingt, ist für diese Dame ganz normaler Alltag. Frei nach dem Motto, Gegensätze ziehen sich an, verzücken Laufstegbilder und Lookbooks Laura ebenso wie die 100. Neuauflage eines Susan Sontag Essays. Bücherläden und (skandinavische) Mode sind ihre Schwäche, Filme und Kultur das Terrain auf dem sie sich zuhause fühlt. Die Frankfurterin mit der tiefen Liebe zum Berliner Leben redet oft schneller, als andere denken. Sprache ist ihr Medium. Das nuancierte Spiel mit Wörtern ihre Waffe. Selten steht das Gedankenkarussell mal still. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist das Notizbuch ihr ständiger Begleiter.

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