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Dress me Monday

Dress me Monday | Sophisticated minimalistic

Shirt – H&M | Jeans – & other Stories | Lippenstift – Dior (Rouge Dior) | Schuhe – Mango | Tasche – Mango Hier auf habits ist es gerade unverhältnismäßig still. Leider wird das auch mindestens noch eine weitere Woche lang so bleiben. Denn so groß die Motivation auch sein mag, bei Lola und mir stapeln sich derzeit die beruflichen To Do´s auf dem Schreibtisch. Außerdem ist auch das Ding mit dem Privaten leider nicht immer ein Zuckerschlecken. Schaut man sich in der Welt um, sollte man grundsätzlich schon froh sein, wenn alle um einen herum, inklusive man selbst, gesund sind. Manchmal gibt es aber jene Momente, in denen einem das Leben auf emotionaler Ebene ein Schnippchen schlägt. Spätestens dann verkriecht sich die Motivation klamm heimlich in den Keller, der Kopf will nicht so geistreich sein wie sonst und irgendwie fängt man plötzlich auch an, sich selbst und die Welt in all seinen Facetten und Attitüden zu hinterfragen. Wie hieß es doch vergangene Woche in GIRLS so schön. “Kids are easy. It’s being an adult that’s hard.” Wie wahr, wie …

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Dress me Monday | All eyes on Denim

Denim-Kleid – ASOS White | Ohrring – Knobbly Studio | Tasche – Mango | Slipper – Zara Anfang der 2000er gab es eine Phase, da galt Denim als ziemlich trendy und wir alle machten nur zu gerne bei der Sache mit. Hosen, Kleider, Shirts, selbst Mäntel, Schuhe und Taschen waren in dem robusten Stoff erhältlich. Dabei war es nicht einmal so, als wäre diese Zeit besonders anstrengend oder aufreibend gewesen. Seine Stahlkraft als Symbol von Arbeit und Rebellion hatte die Jeans zu dieser Zeit längst verloren. Vielmehr schien sie nun sogar endgültig im Mainstream angekommen – und dem ging es vor allem um die hübsche Oberfläche. Mutige wählten den Komplettlook. Meine Generation wird das Bild von Britney Spears und Justin Timberlake, seinerzeit das It-Couple der Stunde, in all over Denim auf dem roten Teppich wohl nie wieder ganz verdrängen können. Andere setzten auf Statement-Pieces. Stilvoller wurde es dadurch aber nicht zwangsläufig. Bestes Beispiel hier: Paris Hilton und Nicole Richie, die als blondierte Trash-Barbies über den Bauernhof stöckelten. Ja, die 2000er gehörten rückblickend betrachtet, nicht gerade zu den Sternstunden menschlicher Existenz. …

Dress monday Business woman

Dress me Monday | Business Woman

Bilder via Instagram @merkellooks und @hillarylooks Bei der lieben Janet von Sans Mots stolperte ich kürzlich über einen Beitrag zu einem Instagram-Account, der sich den Looks von Kanzlerin Angela Merkel verschrieben hat. Eigentlich war es ohnehin ja nur eine Frage der Zeit, bis das hippe Internet die Tatsache entdeckt, dass an der Spitze des Landes eine Frau steht und dass es daher höchste Zeit sei, diese auch mal im Hinblick auf ihren Style zu untersuchen. Wir wollen doch schließlich keine Rollenbilder untergraben. Außerdem ist Wahlkampf und auch das bringt auf die ein oder andere Weise Publicity, wenn nicht sogar vielleicht die Stimmen der ein oder anderen Geschlechtsgenossin. Doch so einfach verhält es sich insgesamt zum Glück doch nicht. Zumindest nicht, wenn man das Ganze im Kontext von Macht und Weiblichkeit sieht, auf den auch Janet in ihrem Artikel verweist. Aufhänger bei ihr bildet eine Talkrunde bei Markus Lanz, in der dieser seine Gäste dazu befragt, wie viel Frau sie – und damit stellvertretend auch das Saalpublikum sowie die Zuschauer vor den Bildschirmen  – in der Bundeskanzlerin sähen. Bäm! Damit …

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Dress me Monday | Cowboy und Western Boots

rosafarbene Cowboy Boots von Kentucky´s Western via Zalando | Sylvia Boots von GANNI | nudefarbene Boots mit grünen Akzenten von Jean-Michel Cazabat via Farfetch | rote Boots mit Fanden via Etsy | schwarz-weiße Cowboy Boots via ASOS (leider aktuelle vergriffen) “These boots are made for walking..”, sang einst schon Nancy Sinatra. Jessica Simpson tat es ihr irgendwann den 2000ern gleich und trällerte den Kultsong im passenden Cowgirl-Outfit nach. Ohnehin scheint der wilde Westen vornehmlich auf weibliche Popsternchen und -stars an irgendeinem Punkt in ihrer Karriere einen ganz besonderen Reiz auszuüben. Auch Britney Spears und Christina Aguilera riefen motiviert “howdy” in ihren wilden Phasen, Lady Gaga präsentiert sich im Video zur brandneuen Single-Aaskopplung ungewohnt “normal” im Western-Texas-Style, die Pussycat Doll trugen entsprechendes Schuhwerk, gleiches gilt für Gwen Stefani und natürlich auch für die Mutter des Imagewandels Madonna. So ließe sich die Liste munter durchexerzieren. Abseits quietschbunter Popfassaden liebäugelt im Moment vor allem die Modewelt mit der Prairie. Was sich in Form von Kleidern und einzelnen Schühchen schon im vergangenen Herbst/Winter andeutete, findet nun die nächste Steigerung. Die Cowboy Boots sind zurück – …

Inspiriert vom Runway_habits

Dress me Monday | Vom Laufsteg inspiriert. GANNIs Businessfrau

Hierzulande lässt sich der Frühling temperturtechnisch noch nicht einmal erahnen, da dreht sich in der Modewelt schon wieder alles um den kommenden Herbst/Winter. Eigentlich gar nicht so schlecht, denn so schön die aktuellen Sommerlooks, die allmählich in den Läden eintrudeln, auch sein mögen, sie erweisen sich als echte Stimmungskiller, wenn sie von der Stange am Ende doch auf direktem Weg und ungetragen in den eigenen Schrank wandern. Lassen wir uns also besser von dem inspirieren, was sich die Designer, genauer gesagt die kreativen Köpfe hinter unserem liebsten Dänemark-Export GANNI, für die Saison nach Sommer, Sonne, Sonnenschein für uns ausgedacht haben. Unter dem Claim #lovesociety wurde es bei der Show des Labels vor Kurzem gefühlt politisch. Liebe statt Hass und Wut, so die Message. Das alles visualisiert durch reichlich Rüschen und Herzchen. Zugegeben, das allein haut uns noch nicht vom Hocker und steht in seiner Argumentation wohl eher auf wackeligen Beinen. Schließlich stellt sich schlussendlich die Frage, wie all die „Süßheit“ angesichts aktueller politischer Querelen eigentlich helfen soll. Ich fürchte fast das umstürzlerische Potenzial wäre ebenso …

Eine Hose Zwei Looks Header habits

Fashion-Inspo | Eine Hose. Zwei Looks

Hose – H&M | Pullover mit farblichen Akzenten – & other Stories | weiße Loafer – Topshop | Umhängetasche – WEEKDAY | roter Sweater – Vetements X Champion via Net-a-Porter | Clogs – Mango | Shopper – WEEKDAY Nach der Fashion Week überkam erst einmal auch mich das obligatorische Modetief. Scheint so eine Art Berufskrankheit zu sein, die sich vor allem in den kalten Wintermonaten leise aber stetig in unsere Köpfe schleicht. Wo man auch hinklickte, keiner hatte so richtig Lust sich herzurichten oder gar kreativ zu werden. Jeans, Pullover, dazu dicke Socken, Mantel und Mütze. Mehr braucht es nicht bei Temperaturen unter Null und anderes hält auch überhaupt nicht warm. Gerade als ich schon anfing, an meinem bisherigen Selbst zu zweifeln und mich zu fragen, ob es das jetzt womöglich ganz war mit mir und der Mode, da klopfte auf einmal doch die Stil-Lust wieder an die Tür. Schuld sind und waren die ersten textilen Frühlingsboten und insbesondere eine ganz bestimmte Hose, die seit dem Wochenende und dank Mutters Einsatz endlich auch an kleinen 1,61m …

Kampflustig_habits_vladimir Karaleev

Berlins modische Kampfansage. Die Realität darf nicht ausgeblendet werden

Die Welt ähnelt einem Schlachtfeld. Zumindest, wenn es nach der Mode geht. Tarnmuster all over, Rüstungsähnliche Oberteile aus Step, wie wir sie just bei Dior sahen und sonst eigentlich eher vom Fechten kennen, die Rückkehr der Businessfrau mit überbreiten Schultern und ihre Absage an eine Weiblichkeit, die beschützt werden muss. Kurzum: Es geht drunter und drüber im Staate Dänemark… äh halt, das war ja Shakespeare. Aber auch Hamlet rüstete sich einst zum Kampf gegen die intriganten Machenschaften seines Onkels. Zwar geht es an unserem gesellschaftlichen Hofe derzeit weniger darum, dass der eigene Onkel uns zugunsten des Throns aus dem Weg haben will, die komischen Verwandten, die wir lieber weiterhin verdrängt hätten, kommen aber durchaus mittlerweile aus allen Ecken und Winkeln gekrochen. Im Gepäck ein ziemlich lauter Herrschaftsanspruch. In den USA ist der Thron schon besetzt. In Frankreich und Deutschland machen sich die Schwippschwager nun daran, es gleich zu tun. Doch auch außerhalb des westlichen Kosmos, wo Geld noch immer die größte Sprengkraft zu haben scheint, geht es nicht weniger vernichtend. Da toben erbitterte Kriege um Territorien und …