Alle Artikel in: Introducing

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Dress me Monday | Paloma Wool

Hemd – Paloma Wool | Jeansrock – & other Stories | Adiletten – adidas via Zalando (schwarze Variante via ASOS) | Tasche – WEEKEND MaxMara via Zalando | Lippenstift – M.A.C. Es gibt insgesamt nur wenige Punkte, in denen die herzallerliebste Lola und ich uns uneinig sind. Einer davon betrifft definitiv unsere Kleiderschränke. Denn während es in meinem nur so von Farbe, Rüschen und reichlich Mädchenkram wimmelt, setzt die andere Hälfte von habits lieber auf dezente Töne, gerade Linien und schlichtes Understatement. Man könnte auch sagen Retro-Barbie trifft Tomboy-Style; naja oder so ähnlich. Von Zeit zu Zeit passiert es dann aber doch, dass wir uns beide in das gleiche Teil verlieben. Handelte es sich dabei in letzter Zeit vornehmlich um große Klunker an den Ohren, begeistert uns beide nun endlich wieder einmal gleichermaßen ein Textil. Kürzlich erst präsentierte Lola bei Instagram einen Schnappschuss, auf dem sie ein Hemd von Paloma Wool trug. Für sie sind die Dinger mit dem Kragen eine typische Sache, für mich eher weniger, obwohl auch davon reichlich im Schrank hängt. Meistens fühle ich mich am Ende des …

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Introducing | Alexa Chung launcht eigenes Label

Eigentlich lockt es uns ja nicht hinter dem Ofen hervor, wenn Promis plötzlich “in Fashion machen”. Wenn es sich bei der betroffenen Dame allerdings um Alexa Chung handelt, sieht die Sache doch ein klein wenig anders aus. Nach diversen Kollaborationen, wie u. a. mit Marks & Spencer oder AG Jeans, launcht unsere liebste Silikone nun endlich ein ganz eigenes Label. “Ich wollte die Freiheit haben, quasi meine eigene Welt zu erschaffen, ohne dass ich mich nach den Vorgaben einer bestimmten Marke richten musste”, verriet die 32-jährige im Interview mit Business of Fashion. Die Zusammenarbeit mit bestehenden Labels möchte sie dennoch nicht missen. Sie haben sie schließlich auf das vorbereitet, was sie nun als Kopf einer eigenen Kreativ-Textilschmiede erwartet. Und worauf dürfen wir uns ab sofort freuen? Alexachung, so der ganz pragmatische Name der Marke, verkörpert ganz den Stil seiner Macherin. Farben, Rüschen, Streifenmuster und süße Kragen flirten mit Miniröcken und Strick. Drumherum wabert die unvergleichliche Aura von Brit Chic und obligatorischem 60s-Flair. Neben Denim und Daywear wird es auch Abendgarderobe sowie Accessoires in Form von Schmuck und Schuhen geben. …

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Labelwatch | The Sleeper

Schlafanzug und Nachtwäsche auf der Straße? Das geht längst nicht mehr nur noch in Berlin Kreuzberg. Vor knapp einem Jahr entdeckte die Mode den Pyjama-Style für sich, seitdem präsentieren nicht mehr nur noch die Designer, sondern auch die bekannten Ketten Hemden, Kleider und Hosen, die wir bisher eher aus der Wäscheabteilung kannten. Ein Label, dass sich auf den Hype ums Nachtgewand sozusagen spezialisiert hat, ist The Sleeper. Gegründet 2014 von den beiden ehemaligen Redakteurinnen Kate Zubarieva und Asya Varetsa, bleibt die Marke sonst eher ein Mysterium. Von einem Versand aus der Ukraine ist die Rede, mehr lässt sich beim schnellen Blick über Website und Pressebereich nicht herausfinden. Trotzdem landete The Sleeper schnell auf dem Radar internationaler Modemagazine wie -liebhaber und steht seitdem für edle Teile aus feinster Baumwolle, Wolle und Seide. 100% Natur – verarbeitet in Handarbeit – verspricht der Onlineshop. Das funktioniert. Influencer rund um den Globus, darunter die obligatorischen Namen wie Leandra Medine, Veronika Heilbrunner, Mira Duma und Eleonora Carisi sind den Pyjamas, Morgenmäneln und Co. längst verfallen. Vor allem die schulterfreien Kleider haben es den digital und analog …

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Introducing | Knobbly Studio X Laurie Franck

Ohrringe feiern in diesem Frühjahr/Sommer ihre große Renaissance. Angelehnt ans modische Comeback der 80er-Jahre baumeln ab sofort wieder großformatige Kunstwerke an unseren Ohren – die dem schnöden Understatement der letzten Jahre eine klare Absage erteilen. Egal ob Kugeln, Plättchen, Quasten oder andere geometrische Formen, was auffällt und für Hingucker sorgt, das wollen wir jetzt auch. Da werden unlängst auch Schmuckmuffel wie ich schwach. Über ein ganz besonderes optisches Schätzchen bin ich kürzlich auf dem Instagram-Account der zauberhaften Stella von Senger gestoßen. Dort präsentierte die Rothaarige mit dem feinen Gespür für neue Trends und Lieblingslabel ein Geflecht aus goldenem Draht zurechtgebogen zu einem Frauentorso. Klar, dass da mein Herz gleich in doppeltem Sinne schlägt. Hinter dem Ohrring steht die israelische Designerin Gittit Szwarc, genauer gesagt das von ihr gegründete Label Knobbly Studio, die wir zu unserer Schande nicht schon viel früher entdeckt haben. Für die Gestaltung der Frauen-Silhouetten aus Gold hat sich das Team die französische Fotografin und Tattoo-Artistin Laurie Franck ins Boot geholt. Die ist bekannt für ihre filigranen Linienzeichnungen, die ohne Absetzen des “Stifts” entstehen. Ein Trend, der aktuell …

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It´s Berlin Fashion Week again

Pünktlich zum Januar startet der halbjährliche Schauenmarathon in die nächste Runde. Nachdem sich in Mailand und London bereits alles um die Herren der Schöpfung drehte, sind in dieser Woche alle Augenpaare (jeglichen Geschlechts) auf Berlin gerichtet. Zumindest raten wir dringend dazu. Denn entgegen aller Schmähstimmen hat sich bei der hiesigen Fashion Week mittlerweile einiges getan. Nicht nur, dass die Shows von Labels und Designern wie Malaikaraiss, Odeeh, Marina Hoermanseder, Hien Le, Vladimir Karaleev oder William Fan inzwischen zum festen Bestandteil des Timetable gehören. Die Modewoche scheint insgesamt auch erwachsener geworden zu sein. Da herrscht mehr Ruhe im Kalender. Man fokussiert sich, statt wie ein aufgescheuchtes Huhn von rechts nach links und wieder zurückzurennen. Anders ausgedrückt, es geht inzwischen weniger schrill dafür aber stilistisch wie inhaltlich bedachter zu. Zumindest stehen die Weichen entsprechend. Wie das schlussendlich umgesetzt werden wird, wir sind gespannt. Eines ist aber in jedem Fall schon einmal sicher: Optisch wird sich 2017 schon allein in Sachen Location einiges tun. Nachdem der Berliner Modesalon nun schon seit einer Weile ins altehrwürdige Ambiente des Kronprinzenpalais lädt, …

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Chanel SS17 | Back to the Future, oder: Neo-80s meet Bits and Bites

Bild: Chanel.com Vor Kurzem kamen mein Freund und ich eher zufällig auf das Thema Chanel. Während meine Wenigkeit, wie es sich für einen Modefan nun einmal irgendwie gehört, lauthals vom zeitlos klassischen Design schwärmte, fragte mich mein Liebster völlig unvermittelt: “Aber mal ganz ehrlich. Abgesehen vom Hype ist Chanel doch eigentlich eine ziemlich konservative Marke.” Öhm. Ja. Stimmt irgendwie. Mehr konnte ich in diesem Moment nicht antworten. Denn versuchen wir einmal objektiv zu sein, so ganz daneben liegt er mit dieser Einschätzung nicht. Zwar muss man die einstige Label-Gründerin Coco Chanel für ihren Freigeist, ihre Durchsetzungskraft und ihren Emanzipationsdrang zu einer Zeit, in der Frauen noch als persönliches Eigentum betrachtet wurden, in jedem Fall loben. Auch sollte die Tatsache honoriert werden, dass das Traditionshaus die Krise der Haute Couture einst überlebte und bis heute zu den relevanten Namen der Branche zählt. Doch locken adrette Kostümchen aus Tweed, der Signature-Look der Luxusbrand, mittlerweile wohl niemanden mehr so richtig hinter dem Ofen hervor. Außer vielleicht elitäre Upperclass-Damen, für die sich die Kombination aus Rock und Jacke längst zur Uniform gemausert …

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Fashion News |Raf Simons geht zu Calvin Klein

Siedend heiß hat die Gerüchteküche in den letzten Tagen und Wochen gebrodelt, nun ist es endlich offiziell! Raf Simons wird neuer Kreativchef von Calvin Klein. Und wir sind weit mehr als nur ein bisschen aus dem Häuschen, hatten wir doch schon befürchtet vielleicht ganz auf die wunderbaren Looks des gebürtigen Antwerpeners verzichten zu müssen. Zumindest erst einmal. Seit seinem Weggang vom französischen Traditionshaus 2015 hatte sich Simons bedeckt gehalten. Er wolle sich erst einmal zurückziehen und auf sich selbst konzentrieren, lautete die Antwort in unzähligen Interviews knapp. Kurze Zeit machte sich deshalb sogar die Sorge Breit, ein Burnout habe zum plötzlichen Bruch mit Dior geführt. Nur was war denn jetzt eigentlich der Grund für das lange Rätselraten? Schließlich verdichteten sich die Indizien für eine Liaison zwischen Simons und der amerikanischen Fashionbrand schnell und schon bald sprach in der Branche niemand mehr von einem Gerücht. Vielmehr wurde die Entscheidung für Calvin Klein längst als offenes Geheimnis gehandelt. Grund für die Verschwiegenheit war schlichtweg die Bürokratie. Der Vertrag mit Dior verbot es Simons nämlich vor dem 31. Juli 2016 bei einem …