Beauty, Face
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Beauty Trend | Dark Lips

dark lips neu

Wer mich kennt, weiß um meinen Faible für Lippenstifte. Egal, ob knalliges Rot, sommerliches Orange, zartes Rosé, in meiner Sammlung der bunten Farbstifte gibt es eigentlich nichts, was es nicht gibt. Ja, sogar ausgefallenes Violett hat es schon dort hineingeschafft und wird trotz irritierter Blicke der Liebsten und der Frankfurter Öffentlichkeit immer wieder gerne ausgeführt.

In diesem Herbst/Winter haben dezente Töne aber ohnehin Pause. Der Trend geht nämlich ganz klar zu kräftigen Beerentönen und Dark Lips. Der Never-Ending-Siegeszug der 90er scheint nun endlich auch in der Beautywelt angekommen zu sein. Während wir uns modisch ja eher weiterhin in hippiresken Sphären bewegen, ist im Gesicht nun ganz klar Grunge angesagt. Von Dior über Chanel bis hin zu M.A.C., meiner persönlichen Lippenstift-Brand des Vertrauens, bietet praktisch jeder die dunklen, kräftigen Farben in seinem Sortiment oder in Form etwaiger Limited Editions an. Wer das Ganze erst einmal testen möchte, kann natürlich auch im Drogerieregal schauen. Der Lippenstift soll aber nach Möglichkeit eine eher matte Textur haben, damit so schnell nichts verschmiert. Außerdem ist eine ordentliche Kontur mit dem Lipliner bei diesem Trend unumgänglich, sonst franzt die Farbe aus.

Wer sich aber erst einmal herantraut, wird schnell merken, was für einen WOW-Effekt Aubergine, Dunkelrot und Co. haben – vor allem in der Kombination mit blonden Haaren und leuchtenden blauen oder grünen Augen. Wer dunkelbraunes oder sogar schwarzes Haar hat, greift am besten zu einem Lippenstift mit warmen Grundton, das wirkt dem Gothic-Look entgegen. Wobei, ist eigentlich auch egal. Denn für ganz Mutige darf es in diesem Herbst sogar Schwarz sein. Aber mal sehen, ob sich das, außer an Halloween, tatsächlich durchsetzt.

Kategorie: Beauty, Face

von

Laura Sodano

FOUNDER & EDITOR IN CHIEF // Lebe lieber ungewöhnlich // Mode. (Pop-)Kultur. Feminismus. Für die einen Schizophrenie par exellence, für diese Dame aber ganz normaler Alltag. Frei nach dem Motto, Gegensätze ziehen sich an, verzücken Laufstegbilder und Editorial Shoots Laura ebenso wie die 100. Neuauflage eines Susan Sontag Essays. Bücher und Mode sind ihre Schwäche, Film, Kunst und Kultur das Terrain auf dem sie heimisch ist. Die gebürtige Frankfurterin redet oft schneller, als andere denken. Sprache ist ihr Medium. Das nuancierte Spiel mit Wörtern ihre Waffe. Selten steht das Gedankenkarussell mal still. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist das Notizbuch ihr ständiger Begleiter.

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